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Dies ist die Geschichte von : Dusty von der Schützenburg

Also das war so..
Ich hatte mich bei unseren Tierheimen
als " Hundesuchender" speichern lassen,
dort waren nämlich momentan keine
kleinen Hunde zu bekommen.
Eines Tages , ich bekam gerade
die Haare geschnitten, rief ein Tierheim bei mir an:



Wir haben einem Pudelzüchter,  die Hunde aus dem Keller geholt, und davon ist noch einer da,
den sie sich anschauen können. Es ist ein weißer Kleinpudelrüde.
Tja , einen Pudel wollte ich nie haben, einen Rüden schon gar nicht.



 Aber meine Friseurin hat mich dann doch überredet mal hinzufahren.

Als ich den armen Kerl sah, musste ich ihn mitnehmen.
Von weißer Farbe war nichts zu erkennen,  er war überall braun/ gelb verfärbt und total  kahlgeschoren.  

Die Leute im Tierheim erzählten mir, dass die Frau 40 Pudel im Keller hatte.



Alle in demselben Zustand; verfilzt und unterernährt.
In der Wohnung hatte sie die " Paradehunde" und den Rest im Keller.

Teilweise waren dort Hündinnen mit Welpen in Regalen in kleinen Transportboxen gestapelt.

Durch den Impfpass meines Pudels bekam ich  dann die Adresse von dem Züchter der meinen Charly (wie ich ihn nannte) ursprünglich mal gezüchtet hatte.
Ich rief dort an und Frau Dusel war überglücklich dass ich mich melde.
Sie hatte schon von der Tragödie gehört und den Charly auch schon versucht  zu finden.

Sie half mir dann bei der Beschaffung von Duplikaten der Papiere
und ich begann auszustellen,

weil Charly sich als bildhübsch herauskristallisierte.

 


Er war  auch ein superlieber , dankbarer Hund und was ganz besonders.

Er hat mir immer viel Freude gemacht, auch wenn er anfangs nicht den Unterschied wusste zwischen Freund und Feind.

Er war  misstrauisch gegenüber anderen Menschen und anderen Hunden gegenüber schon fast bösartig.

Aber so in etwa nach einem halben Jahr war es schon möglich ihn auf unserem Hundeplatz mit den anderen Hunden frei laufen zu lassen, ohne dass er alles anfiel was sich bewegte.

Es war ein Stück Arbeit bis dahin, aber es hatte sich gelohnt.


Dann geschah es , er begann nichts mehr zu fressen , auch trinken wollte er nichts mehr . Ich ging zum Tierarzt und die Diagnose lautete " Addison-Syndrom".
Er bekam Medikamente die Ihm ca ein halbes Jahr halfen, dann aber die Wirkung versagten. Auf neue Medikamente einstellen, sagte auch der Arzt ,sei nur ein rauszögern. So beschloss ich schweren Herzens ihn einschläfern zu lassen. Er sollte nicht noch am Schluss seines Lebens leiden, denn gelitten hatte er schon genug in dem kurzen Leben. Mir half etwas zu wissen dass seine letzten 3 Jahre eine schöne, positive Zeit für ihn waren, in denen er nicht geschlagen, ausgenutzt und gequält wurde, so lies ich ihn gehen....... 

Charly vor dem ersten Haarschnitt..
und danach


 
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